1919 Am 14. März 1919 erschien in den Kuseler Tageszeitungen eine Anzeige, die zu einer Versammlung zwecks Gründung eines Fußballvereins aufrief. Am selben Abend noch fand diese Versammlung im Hotel Schwan statt. Der Einberufer, der damals in Kusel tätige Lehrer Karl Baade, konnte etwa 40 Teilnehmer begrüßen. Er erläuterte in treffenden Ausführungen die Bedeutung des Fußballsports in körperlicher und geistiger Beziehung, sowie den erzieherischen Einfluss, den ein richtig geleitetes Fußballspiel auf die Spieler auszuüben im Stande ist. Auf seinen Antrag beschloss sodann die Versammlung einstimmig die Gründung des Fußballverein Kusel. Nach entsprechender Vorarbeit fand am 22. März 1919 im Gasthaus Kuhn die 1. Generalversammlung statt, wozu ca. 50 Mitglieder erschienen waren. Nach der Begrüßung durch Herrn Baade kam man zum 1. Tagesordnungspunkt, der Wahl einer Vorstandschaft. Die Abstimmung brachte folgendes Ergebnis: 1. Vorstand Herr Karl Roebel (Apotheker) 2. Vorstand Herr Chr. Wolf (Präp. Hauptleher) 1. Schriftführer Herr Karl Pittroff (Bankbeamter) 2. Schriftführer Herr E. Biedinger (Krankenk.-Assistent) Kassierer Herr Ernst Seuss (Krankenk. Verw.) Vertreter der Aktiven Herr Heinrich Schäfer (Präp. Lehrer) Vors. Des Spielausschusses Herr Karl Baade (Lehrer) Platzwart Herr Ernst Stoffel (Hilfsschutzmann) Gerätewart Herr Otto Reis (Kaminkehrer) Revisor Herr Karl Louis (Kassenbeamter) Beisitzer Herr Gottfried Bell (Steinbruchbesitzer) Beisitzer Herr Karl Ehrenspeck (Fabrikant) Schon bald nach der Vereinsgründung entwickelte sich ein reger Spielbetrieb mit anderen Vereinen. So sollte bereits am 13. April ein Freundschaftsspiel gegen den V Lauterecken ausgetragen werden. Es wurde jedoch nach 10 Minuten Spielzeit des äußerst schlechten Wetters wegen abgebrochen. Am 29. Mai war dann der FC Meisenheim zu Gast. Die 1. Mannschaft verlor mit 1:6 Toren, die 2. Mannschaft spielte gegen die 3. Mannschaft des Gastes 1:4. Doch bereits am 1. Juni konnte der FV Kusel seinen ersten Sieg erringen. Die Kuseler Stürmer Schäfer, Müller, Sommer und Baade schossen einen 5:1 Sieg gegen den FV Ramstein heraus. Der FV Kusel spielte in folgender Aufstellung: Tor: Helmut Didion Abwehr: Gottfried Bell, Otto Jung Mittelfeld: Josef Ebel, Paul Klein, Paul Grill Sturm: Karl Fetzer, Heinrich Schäfer, Arthur Sommer, Karl Baade, Fritz Müller Nach Aufnahme in den Südwestdeutschen Fußballverband wurde der FV Kusel in die 4. Klasse des Verbands im Pfalzgau eingegliedert. Man spielte gegen Ingobertia St. Ingbert, FV Olympia Kaiserslautern, FV Kindsbach und Weststern Kaiserslautern. 1920 Das erste Spiel des Jahres wurde auf der Weierbachschen Wiese, wo heute das Gymnasium steht, gegen Hütschenhausen ausgetragen und endete 3:3. In der Generalversammlung wurde Herr Karl Roebel wiederum als 1. Vorsitzender gewählt. Nach einigen Vorbereitungsspielen wurde im Jahre 1920 an den Verbandsspielen zur Bezirksmeisterschaft der B-Klasse teilgenommen. Der 2. Platz wurde erreicht gegen Mannschaften wie Hütschenhausen, Waldmohr, Kübelberg, Kleinottweiler und Altstadt. Im gleichen Jahr hatte sich auch eine Jugendmannschaft gebildet. Gespielt wurde auf dem Gelände an der Ziegelhütte. Zum Kader der 1. Mannschaft gehörten Ernst Morgenstern, Paul Klein, Karl Fetzer, Josef Hermany, Otto Reis, Bernhard Niebergall, Jakob Jung, Fritz Drumm, Arthur Sommer, Fritz Schneider und Helmut Didion 1921 Auch die älteren Mitglieder wollten nicht untätig bleiben. So erschien am 6. März in den Tageszeitungen ein Aufruf zur Gründung einer AH Mannschaft. Das als "Harter Kampf – Vornehmes Spiel" angekündigte Wettspiel gegen den VfR Landau wurde mit 6:0 gewonnen. Es ist überliefert, dass das Spiel nach äußerst fairer Spielweise und einem sehens- und bewundernswerten Kampf eine echte Werbung für den Fußballsport war. Die Spiele des FV Kusel wurden mittlerweile auf einem gepachteten Gelände an der Ziegelhütte ausgetragen. An Pfingsten spielte die 1. Gesellschaftsmannschaft der FG 03 Ludwigshafen vor 1.500 Zuschauern in Kusel. Die Begegnung endete 2:3. Ein weiteres Freundschaftsspiel gegen den FV Saarbrücken endete 1:5. Die 1. Mannschaft konnte in diesem Jahr mit 16:4 Punkten und 24:10 Toren die Bezirksmeisterschaft in der B-Klasse erringen und in die A-Klasse aufsteigen. 1922 In der Verbandsrunde der A-Klasse nahmen neben dem FV Kusel auch Landstuhl, Hütschenhausen, Hochspeyer, Wiesenthalerhof, Olympia Kaiserslautern, Alsenborn und Rockenhausen teil. Nach einjährigem Gastspiel in der A-Klasse stieg Kusel wieder ab. Die Vereinsführung durfte jedoch hoffen, bald wieder eine spielstarke 1. Mannschaft stellen zu können, da eine sehr gute Jugendarbeit heranwuchs. 1923 - 1925 Die Vorstandschaft hatte seit der Vereinsgründung immer besonderen Wert auf Nachwuchsförderung gelegt. Sind es doch die Jugendlichen, welche den Fortbestand eines jeden Vereins garantieren. Zur Jugendmannschaft 1923 gehörten Willi Schneider, Edmund Ziegler, Fritz Blankenbach, Eugen Steigner, Willi Sander, Eugen Gilcher, Otto Reiß, Willi Steiner, Eugen Menzner, Ludwig Wollenweber und Heiner Imbt. Jugendleiter war Rudolf Jung. 1926 1926 stieg die Elf wieder in die A-Klasse auf. Und auch die 1. Jugendmannschaft war in diesem Spieljahr sehr erfolgreich und gewann die Gaumeisterschaft im Gau Glan ohne eine Niederlage. Zur Jugendmannschaft 1925/1926 gehörten Hermann Theobald, Walter Schmeltzle, Heinz Raubenheimer, Alwin Braun, Jakob Seiwerth, Walter Theiß, Hermann Deutsch, Willi Schneider, Eugen Gilcher und Heiner Imbt. 1927 1927 trug sich die Vereinsleitung mit dem Gedanken, einen neuen Sportplatz zu errichten, da der Platz an der Ziegelhütte doch zu weit vom Stadtgebiet entfernt war. In der 1. Mannschaft der Saison 1926/1927 spielten Oskar Born, August Schmidt, Heiner Imbt, Willi Imbt, Oskar Hub, Albert Jacob, Wilhelm Jung, Karl Knecht, Eugen Fetzer, Ernst Neu und Alfred Rudolph. 1928 - 1929 Das vorletzte Spiel der Saison ging gegen Hütschenhausen verloren, und der FV Kusel verpasste im Jahre seines 10-jährigen Bestehens nur knapp die Meisterschaft der A-Klasse. Zur 10-jährigen wurde am 6. und 7. Juli 1929 ein Sportfest durchgeführt. Das Festbankett im Stuppyschen Sall eröffnete Herr August Metzger, und der 1. Vorsitzende August Lenz hielt die Festrede. Zu Gast auf dem Sportfest war der FC Idar-Oberstein, und in der Folgezeit gastierte öfter der FC Idar in Kusel. Zur Mannschaft des FC Idar gehörten die drei Brüder Meng, die danach zu Hannover 96 wechselten. Erich und Richard Meng feierten mit Hannover 96 im Jahre 1938 die deutsche Meisterschaft. 1930 War es schon immer das Bestreben des Vereins durch die Verpflichtung namhafter Vereine dem einheimischen Publikum fußballsportliche Höhepunkte zu bieten, so ist das im Jahre 1930 besonders gelungen. Für Ostersonntag konnte die Reservemannschaft des damaligen Deutschen Meisters Spielvereinigung Fürth zu einem Freundschaftsspiel gewonnen werden. In den Reihen der Fürther stand unter anderem der Nationalspieler Hagen. Kusel gelang nach 15 Minuten der Führungstreffer, konnte aber eine 1:4 Niederlage nicht verhindern. Etwa 800 Zuschauer wohnten dem fairen und großartigen Spiel bei. Zu einem weiteren Freundschaftsspiel weilte an Pfingsten die Reservemannschaft von Alemannia Aachen in Kusel. Nach verteiltem Spiel kam Kusel zu einem 4:0 Sieg. Die 1. Jugendmannschaft konnte auch im Spieljahr 1929/1930 wiederum die Meisterschaft des Gaues Glan erringen. Die 1. Mannschaft nahm an den Punktspielen der A-Klasse teil. Als letzter Gast des Jahres kam der Reichsbahnsportverein München-Aubing. Die Mannschaft setzte sich aus Angestellten der Reichsbahn zusammen und entsprach in ihrer Spielstärke einer Kreisliga-Mannschaft. Die Gäste enttäuschten nicht, zeigten ein gutes Spiel und gewannen mit 4:1 Toren. 1931 - 1932 Der FV Kusel 1931 1932 waren die Pläne für das Stadion an der Rothelsbach fertig. Im August 1932 wurde mit den Arbeiten begonnen. Durch die anerkennenswerte Unterstützung der Brauerei Koch, der Mithilfe aller Vereinsmitglieder, des freiwilligen Arbeitsdienstes, des Bürgermeisters Ludwig, Bezirksbaumeister Schardt, Chr. Berndt II entstand eine Sportplatzanlage, die mit ihrer später ausgebauten Motorradbahn nicht nur der Stolz des Vereins, sondern für die Stadt Kusel auch verkehrswerbend und war. In der Jugendmannschaft 1931 spielten Kurt Schmidt, Hugo Stoll, Richard Ludwig, Willi Fauß, Otto Benedum, Emil Decker, Ludwig Weyand, Helmut Kessler, August Keller, Emil Drumm und Konrad Rudolph. 1933 Das erste Spiel auf dem neuen Platz konnte bereits am 26. Oktober 1933 ausgetragen werden. Es ging gegen Brücken mit 1:3 verloren. 1935 In den Jahren 1935 bis 1938 wurden auf der ausgebauten Motorradbahn Aschenbahnrennen durchgeführt, die jeweils bis 10.000 Zuschauer anlockten. 1938 1938 wurde Kusel Garnisonsstadt. Leider ging der Sportplatz an der Rothelsbach verloren, da er von der damaligen Flak-Abteilung belegt wurde. Der FV Kusel mußte seine Spiele wieder auf der Marktwiese austragen. 1939 1939 beteiligte sich Kusel an der Austragung des damaligen Tschammer-Pokals. Dort hatte man den größten Erfolg und stieß in die Hauptrunde vor. Kein geringerer als der Gauligist „Borussia Neunkirchen" war der nächste Gegner. Vor 2.500 Zuschauern unterlag die einheimische Elf auf der Marktwiese mit 1:4 Toren. In der damaligen Mannschaft standen: Müller, Otto Keßler, Willi Sicius, Bachmann, Jahnke, Ludwig Pontes, Annus, Konrad Rudolph, Emil Drumm, Rauch und Pröhl. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1939 wurde der Sportbetrieb eingestellt, der 1945 allmählich wieder begann. Die damalige Militärregierung ließ nur einen Verein in der Stadt zu, so daß es zur Gründung des „Sportvereins 1919 Kusel" kam. Mit dem vorhandenen Barvermögen des Fußballvereins wurden der Sportplatz an der Rothelsbach und die in äußerst schlechtem baulichem Zustand befindliche Vereinsturnhalle wieder instandgesetzt. 1945 - 1949 Nach Ende des Zweiten Weltkrieges war von den Besatzungsmächten zunächst die Ausübung jeglichen Sports verboten. Von den damaligen französischen Sportoffizieren wurde das Fußballspielen aber schon bald wieder zugelassen. Wie andernorts wurde auch in Kusel wieder ein Anfang gemacht. Viele der ehemaligen aktiven und jugendlichen Spieler waren im Krieg gefallen, vermisst oder befanden sich noch in Kriegsgefangenschaft. Bereits im Herbst 1945 wurden wieder Freundschaftsspiele auf den Plätzen der umliegenden Vereine ausgetragen, da die Sportplätze „Marktwiese“ und „Stadion an der Haschbacher Straße“ von der Besatzungsmacht belegt waren. Die Turnvereine waren von den Besatzungsmächten grundsätzlich verboten, außerdem war in Orten unter 5000 Einwohnern nur ein Sportverein erlaubt. Dies führte am 20. November 1945 zur Gründung des „Sportverein 1919 Kusel“. Außer Fußball waren ihm als Abteilungen angegliedert: Turnen und Handball, Schwimmen, Schach und Wandern. Im Jahre 1946 wurden in der Pfalz neue Sportbehörden geschaffen. Nach Einteilung in Spielklassen ging es in Punktspielen wieder um Meisterehren. Kusel spielte zunächst in einer Gruppe mit Reichweiler, Erdesbach und Konken. Durch die Neugründung weiterer Vereine war schon bald eine Neueinteilung der Spielklassen erforderlich. Kusel kam zusammen mit Brücken als einziger Verein des Kreises Kusel in die Bezirksliga Westpfalz. 1950 1950/51 konnte die Meisterschaft in der A-Klasse errungen werden mit folgenden Spielern: Kurt Gabelmann, Hans Götzinger, Erich Schwender, Rudi Knapp, Werner Rudolph, Walter Kowalski, Heiner Franz, Hans Frank, Werner Herbold, Eugen Pfeiffer, Werner Jung, Walter Schneider. Bernkastel-Kues gegen FV Kusel 0:5, am 18.05.1950 (von links n. rechts): Stehend: Werner Rudolph, Kurt Schmidt, Kurt Gabelmann, Erich Schwender, Gerhard Scherer, Heiner Franz, Ottmar Gilcher, Walter Kowalski Knieend: Eduard Larisch, Werner Jung, Walter Schneider Im Rahmen des Sportwerbefestes konnte zum Hauptspiel am 6. August die 1. Mannschaft des VfL Neustadt/Weinstraße verpflichtet werden, welche in der damaligen Oberliga spielte. In einem bis zum Schlusspfiff spannenden Spiel blieb Kusel nach Toren von Franz, Kowalski (2) und Herbold mit 4:2 Toren Sieger. In der Punktrunde der Bezirksliga spielten die Vereine aus Landstuhl, Altenglan, Waldmohr, Miesenbach, Weilerbach, Martinshöhe, Ramstein, Hütschenhausen, Schönenberg, Dittweiler, Etschberg, Lauterecken, Rammelsbach, Miesau und Kusel. 1951 Nach einer spannungsreichen, dramatischen Saison errang Kusel nach hartem Kopf-an-Kopf-Rennen mit der sympathischen Mannschaft aus Miesenbach die Meisterschaft. Gleichzeitig wurden in den einzelnen Gruppen Pokalspiele durchgeführt. Diese Spiele hatten insofern Bedeutung, als dass der Gesamtpokalsieger teilnahmeberechtigt war an den Aufstiegsspielen zur Landesliga. Im Endspiel standen sich die Mannschaften von Kusel und Schönenberg gegenüber. Die Kuseler errangen einen 4:2 Sieg durch Tore von Herbold (2), Schwender und Franz. Ab 1951 spielte die Elf in der damaligen Landesliga. Die Landesliga setzte sich im Spieljahr 1951/52 aus den Vereinen Kübelberg, Brücken, SC West Kaiserslautern, Alsenborn, Rodalben, Waldfischbach, Siegelbach, Thaleischweiler, Mackenbach, Niederauerbach, MTV Pirmasens und Kusel zusammen. Auch die A-Jugend kam 1951 zu Meisterehren mit den Spielern Horst Scholz, Horst Pontes, Karl Forve, Karl Simon, Ludwig Blankenbach, Max Fetzer, Emil Pfleger, Fritz Decker, Fredy Raffel, Karl Schwarz und Hubert Steiner. Betreut wurde die A-Jugend von Fritz Decker und Eugen Hammer. 1951: FV Kusel gegen Waldmohr 1953 1953 löste sich der "Sportverein Kusel" wieder auf in die eigenständigen Vereine „Fußballverein 1919 Kusel e. V." und „Turnverein". Aus dem Spiel: MTV Pirmasens - FV Kusel, 1953 (links Gabelmann, rechts Rudolph) 1954 In diesem Jahr feierte der FV Kusel sein 35jähriges Jubiläum. Von der Weltmeisterschaft 1954 aus der Schweiz sandten die Spieler Fritz Walter, Ottmar Walter, Kohlmeyer, Eckel, Liebrich, Morlock und Turek Kartengrüße. Die Jubiläumsfeier wurde mit einem Sportwerbefest verbunden. Im Hauptspiel standen sich vor etwa 500 Zuschauern bei strömendem Regen der VfR Kaiserslautern und eine Kombination von Kusel-Rammelsbach gegenüber. Dem Spielverlauf entsprechend trennte man sich mit 4:4. In der Gästemannschaft wirkte der mehrfache deutsche und polnische Nationalspieler Willimowski mit. 1954 wurde die 1. Mannschaft zum dritten Mal als einziger Amateurverein mit dem Fairnesspreis des Südwestdeutschen Fußballverbandes ausgezeichnet. Der FV Kusel 1954 1955 - 1956 1955 stieg die 1. Mannschaft wieder in die A-Klasse ab. Aber schon 1956 wurde der FV erneut Meister, schaffte aber die damaligen Aufstiegsspiele nicht und musste in der A-Klasse verbleiben. In diesen Jahren nahm neben der 2. Mannschaft auch eine 1b-Mannschaft mit wechselndem Erfolg an den Spielen der C-Klasse teil. Die AH konnte schöne Erfolge erzielen mit Ludwig Weyand, Adam Theiß, Coors, den Gebrüdern Zell, Werner Morgenstern, Edgar Jansen, Hans Frank, August Keller, Rudi Knapp, Siegfried Bauch, Karl Schwarz, Horst Markgraf und Ewald Basters. Die A-Jugend errang in einem Entscheidungsspiel am 30. Mai 1956 gegen Theisbergstegen mit 3:1 die Kreismeisterschaft. In den Spielen um die Westpfalzmeisterschaft konnte sie sich jedoch nicht durchsetzen. Die Mannschaft spielte mit Heinz Nageldinger im Tor, Karl-Heinz Reis und Herbert Keller in der Verteidigung, Ludwig Allmann, Herbert Ningelgen und Klaus Schmolinski in der Läuferreihe und Rolf Rech, Alfred Theiß, Klaus Wahl, Manfred Deutsch und Klaus Wahl im Sturm. 1955: Bad Dürkheim gegen FVK - 2:4 Meister der A-Klasse Mitte 1956 (von l. n. r.) Heini Simon, Siegfried Rauch, Rudi Knapp, Werner Rudolph, Klaus Fetzer, Erich Steiner, Heiner Franz, Willi Königstein Knieend: Werner Weyand, Hugo Reinhard, Eduard Larisch 1956 1b-Mannschaft im Jahre 1956/1957 (von l. n. r.) Hintere Reihe: Klaus Wahl, Günter Oster, Fritz Troß, Günter Fetzer, Karl-Heinz Keller Mittlere Reihe: Horst Mädau, Hans Frank, Fritz Kowitzke, Vordere Reihe: Werner Morgenstern, Erich Ruth, Rudi Knapp 1958 Die 1b-Mannschaft konnte die Meisterschaft in der C-Klasse erringen. In der Meistermannschaft spielten Fritz Kowitzke, Hugo Reinhardt, Horst Mädau, Herbert Ningelgen, Rudi Knapp, Günter Oster, Günter Fetzer, Werner Morgenstern, Fritz Troß, Klaus Fetzer und Karl Forve. 1963 - 1964 1963 wurde die A-Jugend unter ihrem Jugendleiter Hermann Hollinger Meister und nahm an der Bezirks-Meisterschaft teil. In den Gruppenspielen zur Westpfalzmeisterschaft konnte sich die A-Jugend gegen Sembach und Albisheim durchsetzen und stand im Endspiel gegen die A-Jugend des 1. FC Kaiserslautern. Die Zeitung schrieb: "Nicht ein einziges absichtliches Foulspiel während des ganzen Spieles, harter, aber fairer Einsatz und eine ganze Reihe von spannenden Szenen vor beiden Toren sorgten für einen Ausgang, der beide Mannschaften befriedigte, obwohl Kusel mit 4:0 unter seinem Wert und seiner ausgezeichneten Leistung geschlagen wurde." Vor nahezu 1.000 Zuschauern spielte die A-Jugend mit Manfred Merscheidt, Werner Schwarz, Fritz Rudolph, Gerold Hipskind, Herbert Gilcher, Gerd Keller, Karl-Heinz Schmeißer, Klaus Müller, Georg Korb, Walter Fauß und Karl-Heinz Schäfer. Die 1. Mannschaft 1963 (von l. n. r.) Stehend: Erwin Gilcher, Werner Rudolph, Manfred Deutsch, Klaus Schmolinski, Karl-Heinz Keller, Ludwig Allmann Knieend: Herbert Schultheiß, Herbert Keller, Klaus Braun, Fritz Cappel, Egon Cattarius 1965 1965: FV Kusel gegen Spesbach - 6:1 1966 1966: FV Kusel gegen Erfenbach - 0:4 Stehend (von l. n. r.): Herbert Gilcher, Hans Gilcher, Werner Krengel, Ludwig Allmann, Manfred Deutsch, Udo Preis, Uwe Korb, Werner Rudolph (Spielleiter) kniend: Horst Theiß, Peter Bottelberger, Manfred Deutsch, Georg Korb 1967 1967: Pokalendspiel FV Kusel gegen Reichenbach - 5:1 1967: Erbach Odenwald gegen FV Kusel - 5:2 Stehend (von l. n. r.): Klaus Gilcher, Jürgen Groß, Ludwig Allmann, Werner Krengel, Manfred Deutsch, Udo Preis, Peter Bottelberger, Werner Rudolph (Spielleiter) kniend: Horst Theiß, Karl-Heinz Zorn, Manfred Merscheidt, Hans Blind, Walter Fauß 1968 Gegen Ende der Saison 1967-1968 erhob sich die bange Frage: Wird es der 1. Mannschaft gelingen, die A-Klasse zu halten? Unter Aufbietung letzter Kraftreserven konnte das rettende Ufer erreicht werden. Die kommende Meisterschaftsrunde brachte wenig neue Gesichter in der Mannschaft. Horst Theis und Karl-Heinz Zorn kamen aus dem eigenen Nachwuchs in die Mannschaft Der FV Kusel triumphierte auch in diesem Jahr in der Pokalrunde durch den erneuten Gewinn des Landrat-Held-Pokals mit einem 3:1 Sieg gegen Rammelsbach 1969 Im Jubeljahr 1969 war man fest entschlossen, das 50-jährige Jubiläum mit einem sportlichen Erfolg zu krönen. Durch Verstärkungen in beiden aktiven Mannschaften wollte man dem Ziel näher kommen. Manfred Moll, früher Spieler beim FC Homburg, wurde als Spielertrainer verpflichtet. Voller Zuversicht sah man den Meisterschaftsspielen entgegen. Der A-Klasse gehörten im Spieljahr 1968/69 folgende Vereine an: Bann, Breitenbach, Hundheim, Landstuhl, Mühlbach, Ohmbach, Queidersbach, Rammelsbach, Ramstein, Rodenbach, Steinbach, Steinwenden, Schopp, Vogelbach, Waldmohr und Kusel. Nach Ende der Vorrunde stand Kusel an der Tabellenspitze und blieb dort bis Saisonende. Mit einem Punktekonto von 49:11 und einem Torverhältnis von 108:31 wurde die Meisterschaft gewonnen. Schützenkönig war Werner Krengel mit 48 Toren. Auch die Reservemannschaft sicherte sich im Spieljahr 1968/69 die Meisterschaft. Die C-Jugend mit ihrem Jugendleiter Waldemar Rauch konnte auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Vom 24. - 26. Mai 1969 unternahm der Verein einen Ausflug nach Toucy, der heutigen Partnerstadt von Kusel. Das Freundschaftsspiel endete 1:1 unentschieden. Der Ausflug wurde mit einem Aufenthalt in Paris abgeschlossen. Mit Hilfe der Stadtverwaltung konnte das Sportheim mit Umkleidekabinen und einer Duschanlage am 18. Mai 1969 in Betrieb genommen werden. Damit waren die Voraussetzungen für einen geordneten Spiel- und Trainingsbetrieb geschaffen. Außerdem wurde eine Flutlichtanlage installiert, die das Training auch in den Wintermonaten ermöglichte. Meister 1. Mannschaft 1968/1969 Werner Rudolph (Spielleiter), Jürgen Groß, Manfred Merscheidt, Werner Krengel, Manfred Deutsch, Hans Webefr, Ludwig Allmann, Karl-Heinz Zorn, Harald Müller, Peter Bottelberger, Walter Fauß, Hans Blid, Horst Theiß, Manfred Moll (Trainer) Meister 2. Mannschaft 1968/1969 (Stehend von l. n. r.): Dieter Wahl, Klaus Weyand, Erwin Gilcher, Uwe Korb, Manfred Hoffmann, Herbert Schultheiß, Georg Korb, Klaus Schmolinski Kniend: Paul Schlicher, Jürgen Pontes, Richard Frasch, Klaus Braun Nach der Meisterschaft in der A-Klasse 1969 spielte die Elf in der II. Amateurliga eine bedeutende Rolle und belegte nach der Saison 1969/70 den 4. Platz. Damals war Werner Krengel Torschützenkönig mit 22 Treffern. 1969: Werner Rudolph gratuliert Hans Blind 1969: Fauß, Theiß, Bottelberger 11.Mai 1969: Queidersbach - Kusel 0:4 1970 Im Spieljahr 1970/71 konnte die Kuseler Elf am Ende Platz 1 mit Hauenstein belegen. In dem Entscheidungsspiel in Enkenbach unterlag die Kuseler Mannschaft knapp mit 1:2 Toren und verblieb weiterhin in der II. Amateurliga. Im Entscheidungsspiel waren eingesetzt: Merscheidt, Blind, Knapp, Zorn, Groß, Harald Müller, Wolfgang Fauß, Dohmen, Heiner Müller, Werner Aulenbacher, Krengel, Herbert Gilcher und Figlus. Trainer war Hans Butzke. Nach dem Weggang von Trainer Manfred Moll verließen auch Figlus und Krengel den Verein. 1971 In den Jahren 1971 bis 1974 übernahmen Hans Butzke und danach Jürgen Paul und Albert Schley die Trainingsarbeit. In dieser Zeit konnte das Kuseler Team keine bedeutende Rolle mehr spielen. Erst nachdem Otto Geisert als Spielertrainer fungierte, ging es beim FV Kusel wieder aufwärts. 1971: Mannschaft 1 bei Sportfest Stehend (von l. n. r.) Jürgen Groß, Wolfgang Fauß, Dieter Drumm, Heiner Müller, Rudi Knapp, Horst Schwarm, Gunther Hahn, Herbert Gilcher kniend: Manfred Merscheidt, Reiner Schepanski, Hans Blind, Hans Müller, Peter Bottelberger, Walter Fauß, Klaus Staudt, Rolf Seiler 1972: FV Kusel gegen Tuttlingen - 4:2 1974 Im Spieljahr 1974/75 konnte die Meisterschaft und somit der Aufstieg in die Südwestliga erreicht werden. Hermersberg und Brücken belegten die Plätze 2 und 3. In dieser Mannschaft spielten: Hölz, Peter Bottelberger, Breug, Klaus Schmeltzle, Staudt, Schwarm, Heiner Müller, Otto Geisert, Kramer, Wolfgang Fauß, Walter Fauß, Hahn, Seiler, Lenhard, Rothhaar, Gabel und Wenzel. Heiner Müller war mit 21 Treffern der erfolgreichste Torschütze im Team. Im Südwestpokal konnte der TSC Zweibrücken mit 4:1 in der 1. Runde besiegt werden. Gegen Alsenborn kam dann in der 2. Runde das „Aus„. Im folgenden Jahr konnte die Mannschaft das gesteckte Ziel, den Klassenerhalt, nicht schaffen und stieg in die neu eingeführte Bezirksliga ab. Weitere Absteiger waren Horchheim, Zweibrücken und Alsenborn. Otto Geisert verließ den Verein, als Trainer kam Weltmeister Werner Liebrich und am Ende der Saison wurde der 4. Tabellenplatz belegt. 1975 1975: Meister der Bezirksliga Westpfalz Stehend (von l. n. r.): Uli Bierbaum (Vorstandsvorsitzender), Walter Fauß, Wolfgang Fauß, Heiner Müller, Horst Schwarm, Otmar Lenhart, Manfred Kramer, Gunter Hahn, Otto Geisert (Trainer), Erwin Gilcher (Spielleiter) kniend: Hans Breug, Peter Bottelberger, Michael Gabel, Horst Wenzel, Klaus Staudt, Rolf Seiler, Klaus Schmeltzle 1977 Im Spieljahr 1977/78 übernahm Werner Krengel das Training und 1978/79 Manfred Deutsch. In diesen Jahren belegte das Team Plätze im ersten Drittel der Tabelle. 1979 Der Verbandsgemeindepokal wurde im Jahr 1979/80 im Endspiel gegen Blaubach-Diedelkopf gewonnen. 1980 Der erneute Aufstieg in die Südwestliga mit großem Vorsprung wurde unter Trainer Viktor Pilarcyk im Jahr 1980/81 erreicht. Dort gehörten zum Team: Schübel, Schwarm, Saar, Klinck, Voigt, Gabel, Peter Müller, Geimer, Conrad, Hemm, Reckert, Rübel, Schmeltzle, Ammann, Walter Fauß, Glaab und Woschütz. "Bomber" Manfred Conrad war mit 21 Toren am erfolgreichsten. Spieler wie Simmert, Gehm, Ralf Weyand, Spitzer, Uwe Schwarz, Beelitz, Börtzler, Laude, Preis, Diehl, Gottlieb, Kappes, Einhorn, Niebergall und Korn vervollständigten in den folgenden Jahren den Kader. Die damalige 1b-Mannschaft spielte in der C-Klasse Kusel Süd und belegte Mittelfeldplätze. Meister der Bezirksliga Westpfalz 1980/1981 (von l. n. r.) Stehend: Werner Hoffmann (Betreuer), Herbert Reckert, Roland Klinck, Bernd Voigt, Joachim Hemm, Günter Geimer, Jürgen Saar, Manfred Conrad, Viktor Pilarcyk (Trainer), Erwin Gilcher (Spielleiter) Kniend: Thomas Glaab, Michael Gabel, Klaus Schmeltzle, Lothar Schübel, Walter Fauß, Peter Müller, Horst Schwarm es fehlen: Karl-Heinz Rübel, Bernd Ammann, Artur Stark, Detlef Jung, Jack Lemvo ("Schwarze Gazelle") 1983 Im Spieljahr 1983/84 mußte man erneut die Südwestliga verlassen und stieg als Tabellenletzter mit 9:25 Punkten ab in die Bezirksliga. Ein großes Ereignis fand am 3. August 1983 auf dem Sportplatz in Kusel statt. Keine geringere Mannschaft als der 11-fache rumänische Meister Dynamo Bukarest, weltbekannt und bespickt mit Nationalspielern, gab ihr Debüt. Der damalige 2. Vorsitzende, Artur Wirtz, machte es möglich, daß diese Mannschaft in Kusel spielte. Durch eine groß angelegte Werbekampagne war es möglich, die hohen Forderungen der Gäste zu erfüllen. Etwa 1.500 Zuschauer sahen ein abwechslungsreiches Spiel, das von dem damaligen Bundesliga-Schiedsrichter Dieter Niebergall, Rammelsbach, und den Linienrichtern Blauth und Aulenbacher geleitet wurde. Kusel führte durch Tore von Gehm und Laude mit 2:0, ehe die Gäste in der 2. Halbzeit zum 2:2 Endstand kamen und somit eine totale Blamage verhindern konnten. In dieser Begegnung beendete Walter Fauß nach 475 Spielen seine aktive Laufbahn. Die Kuseler Elf spielte in folgender Aufstellung: Lothar Schübel, Horst Schwarm, Bernd Voigt, Klaus Schmeltzle, Fred Börtzler, Armin Diehl, Helmut Einhorn, Walter Fauß, Joachim Hemm, Ralf Gehm, Roland Klinck, Uwe Laude, Hans Niebergall, Jürgen Saar und Thomas Larisch. Ein weiteres Topspiel fand am 4. August 1984 im Rahmen der Hutmacher Sportwoche statt. Der 1. Vorsitzende, Dr. Ulrich Bierbaum, und sein Vize Artur Wirtz konnten erneut eine Spitzenmannschaft nach Kusel verpflichten. Diesmal war es der schottische Erstligist FC Dundee. Der Fußballverein hatte diesmal allerdings doppeltes Pech. Zum ersten kamen nur 600 Zuschauer statt der erhofften 1.000 - 1.200. Zum zweiten mußte die Partie in der 80. Minute wegen eines Unwetters beim Stande von 2:1 für Dundee abgebrochen werden. Die Gäste begannen recht stark und führten bis zur Pause mit 2:0. Danach mußten sie eine Drangperiode der Kuseler überstehen. In dieser Zeit schoß Ralf Gehm den Ehrentreffer der Kreisstädter. Auch dieses Spiel wurde vom Bundesliga-Schiedsrichter Dieter Niebergall geleitet. Der FV Kusel spielte in folgender Besetzung: Richard Stuppy, Georg Simmert, Michael Mehrhof, Klaus Schmeltzle, Klaus Kirsch, Ralf Gehm, Fred Börtzler, Rainer Müller, Udo Kappes, Karl-Heinz Rübel, Hans Niebergall, Ralf Weyand, Holger Weyand, Uwe Laude und Uwe Schwarz. Trainer war Walter Ciesielski. Ende des Spieljahres 1983/84 verließen einige Spieler den Verein, dies konnte aber durch Neuzugänge kompensiert werden. Im ersten Spiel wurde in Brücken mit 4:1 gewonnen. Dieser Sieg bedeutete die Tabellenspitze. Nach fünf Spieltagen mußte die Elf in Hornbach die erste Niederlage hinnehmen. Die Spitzengruppe setzte sich aus Waldmohr, Hornbach und Kusel zusammen. Klaus Schmeltzle absolvierte sein 500. Spiel für den FV Kusel. Nach dem 12. Spieltag war der FV Kusel mit dem Sieg über die SG Pirmasens wieder alleiniger Spitzenreiter. Im Bezirkspokal wurde in der sechsten Runde die Elf aus Rammelsbach und in der siebten das Team aus Alsenborn aus dem Rennen geworfen. Erst im Verbandspokal, wo die Oberligisten eingriffen, wurde Kusel durch die Amateure des 1. FC Kaiserslautern in der Verlängerung aus dem Pokal geworfen. Der höchste Sieg in diesem Spieljahr gelang mit 9:0 gegen Hermersberg. Die Meisterschaft wurde am 32. Spieltag mit dem hohen 6:1-Sieg in Waldmohr sichergestellt. Die Neuwahlen beim FV Kusel brachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Dr. Ulrich Bierbaum, 2. Vorsitzender Artur Wirtz, Schriftführer Roland Zeise, Schatzmeister Karl-Heinz Metzger, Spielleiter Klaus Weyand, stellvertretender Spielleiter Werner Hoffmann und Jugendleiter Rudi Knapp. Die B-Jugend knüpfte in der Partnerstadt Toucy viele Freundschaften. Trainer Bernd Hollinger und die Betreuer Fritz Matzenbacher sowie Karl-Heinz Schäfer waren von den Gastgebern angenehm überrascht. Zur Vorbereitung auf die Saison 1985/86 in der Verbandsliga wurde der Zweitbundesligist Alemannia Aachen verpflichtet. Die Gäste siegten gegen eine Kreisauswahl mit 6:1 Toren. Der Einstand in der Verbandsliga Südwest verlief nur mäßig. In Bellheim mußten die Kuseler eine 0:7-Niederlage hinnehmen. Auch in den nächsten Spielen tat sich die Kueler Elf schwer. Der erste Sieg gelang mit 2:0 gegen Baumholder. Im Messespiel gegen Neustadt brachte die Kuseline Uschi Hoffmann etwas Glück, denn die Partie endete 1:1 unentschieden. In der Winterpause wurde ein Hallenturnier in Birkenfeld durchgeführt. Der FV Kusel unterlag erst im Endspiel im Siebenmeter-Schießen gegen Leiwen. Nach der Winterpause wurde alles darangesetzt, die Verbandsliga zu erhalten. Dies gelang auch durch den unermüdlichen Einsatz der Spieler. Mit 33:35 Punkten wurde der 13. Platz in der Tabelle '..' erreicht. Den Meistertitel holte sich Edenkoben. Die Kuseler 1b spielte in der C-Klasse Kusel Süd nur eine untergeordnete Rolle. Erst im fünften Spiel in Quirnbach gelang mit dem 3:3 der erste Punktgewinn. Der erste Sieg gelang am 16. Spieltag in Haschbach mit 2:1. Nach Beendigung der Meisterschaftsrunde blieb der Kuseler 1b nur der letzte Platz. 1985 Der Dezember 1985 war für den FV Kusel ein denkwürdiger Monat. Der Sportplatz und das Sportheim wurden dem FV Kusel in Erbbaurecht auf 99 Jahre von der Stadt Kusel übereignet. 1986 Im Spieljahr 1986/87 übernahm Heiner Müller die Trainingsleitung. Den Verein verließen Vogel, Kirsch und Schmeltzle. Als neue Spieler kamen Neuhäuser, Appel, Greiner, Pfeiffer und Jung hinzu. Das Sportwerbefest des FV Kusel im August 1986 war ein voller Erfolg. Vor allem dienten die Freundschaftsspiele der 1. und 1b-Mannschaft zur Vorbereitung auf die neue Saison. Das erste Spiel in der Verbandsliga begann mit einem Fehlstart. Zuhause wurde gegen Baumholder mit 0:2 verloren. Die nächsten Spiele verliefen unglücklich für den FV, denn Niederlage reihte sich an Niederlage und die Elf rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Nach der Heimniederlage gegen Geinsheim übernahm der FV die rote Laterne. Die erste Hallenrunde des SWFV fand in Kusel, Pirmasens, Neustadt und Frankenthal statt. Leider konnte sich die Kuseler Mannschaft nicht entscheidend durchsetzen und blieb schon in der Vorrunde auf der Strecke. In der Meisterschaftsrunde bäumte sich die Mannschaft gegen den drohenden Abstieg auf. Aber in den entscheidenden Spielen verließ die Kuseler Mannschaft das Glück. Erst im letzten Heimspiel der Saison gelang in der Rückrunde der erste Sieg gegen Altrip, der aber bedeutungslos war, nachdem der Abstieg für die Kuseler bereits feststand. Mit 18:50 Punkten verabschiedete sich Kusel aus der Verbandsliga. Mitabsteiger waren Frankenthal, der LSC Ludwigshafen und Neustadt. Die 1b-Mannschaft startete in diesem Jahr besser und kam in der ersten Begegnung gegen Reichweiler zu einer Punkteteilung. Eine hohe Niederlage mit 1:9 mußte die 1b in Elschbach einstecken und fiel auf Rang 13 ab. Weitere Niederlagen folgten, so daß die Elf als Schlußlicht fungierte. Im Kreispokal war die 1b erfolgreicher. Erst im Kreispokal-Endspiel wurde in St. Julian gegen Einöllen 1:4 verloren. Auf Initiative von Bernd Hollinger und Heiner Müller wurde im Januar 1987 das erste Roßberg-Hallenturnier für aktive Mannschaften ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit hat dieses Turnier seinen festen Platz in der Planung. Das erste Turnier startete mit 12 Mannschaften. Am Ende hieß der Sieger Blaubach-Diedelkopf. Im folgenden Jahr nahmen schon 36 Mannschaften teil. 1987 1987 wurde in der Jahreshauptversammlung Erich Steiner zum 1. Vorsitzenden und Heinz Augustin zum 2. Vorsitzenden gewählt. Sie lösten die langjährigcn Vorsitzenden Dr. Ulrich Bierbaum und Artur Wirtz ab. Als neuer Trainer wurde für die Saison 1987/88 Werner Krengel verpflichtet. Mit stark veränderter Formation ging es in die Bezirksliga-Saison. Nicht weniger als neun Spieler verließen den Verein nach dem Abstieg aus der Verbandsliga Südwest. Für Werner Krengel ging es mit der neu formierten Mannschaft darum, den Klassenerhalt zu schaffen. Beim Sportfest vom 31. Juli bis 3. August 1987 wurden die Weichen gestellt: Kusel spielte gegen Verbandsliga-Aufsteiger Hohenecken und verlor nach gutem Spiel knapp mit 1:2 Toren. Eine besondere Attraktion war das Spiel der Altstars über 40. Nicht weniger als 1.090 Jahre brachten beide Mannschaften auf das Spielfeld. Das erste Spiel In der Bezirksliga mußte die Kuseler Mannschaft in Alsehborn bestreiten und verlor mit 1:2. Die weiteren Spiele gingen auch verloren und die Elf stand mit 0:10 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Ausgerechnet in Heltersberg gelang der erste Punktgewinn. Am siebten Spieltag gab es den ersten Sieg gegen Rimschweiler und man konnte sich vom Tabellenende absetzen. In den nachfolgenden Spielen erzielte die Kuseler Elf einige spektakuläre Erfolge und konnte sich weiter in die Tabellenmitte vorschieben. Am Ende der Saison war mit dem 14. Tabellenplatz die Bezirksliga erhalten. Danach wurde zum ersten Mal die Kuseler Sportheimkerwe gefeiert. Der „Kerwepfarrer" Thomas Korn nahm das Vereinsgeschehen kritisch unter die Lupe. 1988 In der Saison 1988/89 verließen erneut einge Spieler den Verein, so daß wiederum ein Neuanfang gemacht werden mußte. Als Spielertrainer wurde Joseph Klose gewonnen, der die schwierige Aufgabe übernahm, die Klasse zu erhalten. Auch diesmal ging das erste Spiel zuhause gegen Niederkirchen mit 0:2 verloren. Erst am neunten Spieltag: gelang der erste doppelte Punktgewinn mit dem 1:0 gegen Hornbach. Niederlage auf Niederlage folgte. Nach Beendigung der Vorrunde lag man auf dem letzten Tabellenplatz mit 6:26 Punkten. Am 30. Spieltag konnte nach dem 2:2 gegen Rimschweiler die rote Laterne an Niederkirchen abgegeben werden. Den Klassenerhalt schaffte Kusel mit dem 8:1-Sieg in Siegelbach. Nachdem im Südwestdeutschen Fußballverband die Landesligen eingeführt wurden, mußte aus der Bezirksliga Westpfalz nur eine Mannschaft absteigen und dies war Niederkirchen. Das 70. Jubiläumsjahr des FV Kusel wurde im Industriegebiet auf dem Gelände des 1. Vorsitzenden Erich Steiner gefeiert. Am Freitag, 4. August, fand ein Open-Air-Konzert mit den Back-Track und den Silver-Stones statt. Samstags gab es ein Sommernachtsfest mit einer großen Tombola. Der erste Preis war ein nagelneuer Toyota-Starlet. Gewinner war das Vereinsmitglied Michael Däberitz. Auf dem sportlichen Sektor spielte die erneut geänderte Formation eine bessere Rolle als im Vorjahr. Aber wiederum ging das erste Spiel beim Neuling Eintracht Kaiserslautern verloren. Am 4. Spieltag ging es aufwärts mit dem Sieg in Rimschweiler. Trainer Stuppy verstand es, die Mannschaft zu motiveren, und nach sieben Spieltagen stand das Team auf Rang acht der Tabelle. Die beste Plazierung war nach dem 23. Spieltag der Rang vier. Durch Verletzungen fiel die Mannschaft immer weiter zurück und mußte am Ende um den Klassenerhalt bangen. Durch eine Energieleistung wurde dann doch noch die Bezirksliga mit einem 13. Platz erhalten. 1990 Die Vorbereitungen auf die Saison 1990/91 in der Bezirksliga begannen mit zahlreichen Neuzugängen, die schon frühzeitig versuchen wollten, den Klassenerhalt zu schaffen. Die große Attraktion beim Sportfest war das sogenannte „Kuhspiel". Der Sportplatz wurde in Meterquadrate eingeteilt und in dem Quadrat, in dem die Kuh ihren Fladen absetzte, konnte der Gewinner 2.000,- DM einstreichen. Endlich gelang nach jahrelangen Niederlagen im Erstrundenspiel ein Sieg gegen Waldmohr. Mit weiteren Erfolgen konnte sich die Mannschaft eine gute Ausgangsposition verschaffen. Lange Zeit stand das Team auf Rang 2, wurde dann aber von der Realität eingeholt und fiel nach der Vorrunde auf Rang 11 ab. Die Saison wurde dann schließlich mit dem 9. Platz beendet. 1991 Aufsehen erregte 1991 eine Meldung, daß der Belag auf dem Kuseler Sportplatz mit Dioxin verseucht sei. Nach einer eingehenden Untersuchung durch Fachleute stellte sich aber heraus, daß der Verdacht unbegründet war. Im Jahre 1991/92 mußte der FV Kusel den bitteren Weg in die A-Klasse gehen. Wiederum ging das erste Spiel in Kindsbach mit. 1:3 verloren und man fand sich auf dem vorletzten Tabellenplatz. Im vierten Spiel gelang zuhause der erste Punktgewinn gegen Wolfstein. Die nachfolgenden Spiele brachten keinen größeren Erfolg, so daß die Elf weiter den 15. Rang hatte. Nach Abrschlußder Runde stand das Team mit 35:64 Toren und 20:40 Punkten auf dem Abstiegsplatz. Mitabsteiger waren Rödalbed, Wolfstein und Rieschweiler. Trainer waren Ralf Gehm und Bernd Ludwig. 1. Mannschaft 1990/1991 Bezirksliga Westpfalz (von l. n. r.) Stehend: Wüstemann (Masseur), Drumm (Spielleiter), Linn, Neuhäuser, Korn, Makein, Blankenbach, Stuppy (Trainer), Schnellting, Laude, Drumm (Betreuer) Kniend: Janke (Masseur), Kößler, Simmert, Oster, Schneider, Pontes, Jung, Löber, Alexander, Becker, Wallerus 1992 1992 waren auch Bestrebungen im Gange, in Diedelkopf eine Sportanlage zu bauen. Dabei hätten allerdings die Vereine Kusel und Blaubach-Diedelkopf fusionieren müssen. Gespräche zwischen den Vereinsvertretern fanden auch statt. Während sich die Mitglieder von Kusel nach einer regen Diskussion für diese Fusion aussprachen, waren die Mitglieder der SG Blaubach-Diedelkopf aus nicht erklärbaren Gründen dagegen. Die Folge war, daß die Stadt Kusel das Projekt Sportstättenbau in Diedelkopf auf Eis legte. Stimmen wurden 1994 von Blaubach-Diedelkopfer Seite wieder laut, noch einmal über eine Fusion zu sprechen. Nach dem Abstieg in die A-Klasse verließen viele Spieler den Verein. Teils gingen sie als Spielertrainer zu anderen Vereinen und teils, weil sie in anderen Vereinen bessere Perspektiven sahen. Der FV Kusel verpflichtete Werner Aulenbacher, früher Spieler in Kusel. Er versuchte, mit den verbliebenen treuen Spielern, die sich dem FV Kusel verbunden fühlten, und den Neuzugängen den befürchteten weiteren Abstieg in die B-Klasse zu verhindern. Dies gelang durch die gute Harmonie in der Mannschaft. Der jungen Mannschaft fehlte es noch an Erfahrung, so daß manches Spiel verloren ging. Nach Beendigung der Vorrunde lag die Elf auf Platz acht. Nach einer Durststrecke fiel sie zeitweise auf Rang 15 ab. In den entscheidenden Spielen gelang aber mancher Punktgewinn und die A-Klasse war gerettet. Meister wurde Miesenbach. Absteiger waren Herschweiler-Pettersheim, Schönenberg und Breitenbach. Rammelsbach, Bruchmühlbach und Breitenbach mußten Entscheidungsspiele um den dritten Absteiger absolvieren. Im Fair-Play-Wettbewerb der Kreissparkasse wurde die Mannschaft als dritter mit einer Geldprämie ausgezeichnet. Bei der zweiten Mannschaft lief es nicht so gut. Durch viele Ausfälle mußten immer wieder AH-Spieler das Team auffüllen. Die zweite Mannschaft beendete die Saison 1992/93 mit einem 13. Platz. Bei der Jahreshauptversammlung am 22. Januar 1993 wurde Karl Rohe neuer Vorsitzender, 2. Vorsitzender Robert Drumm, Schatzmeister Michael Volle, Schriftführer Bernd Weber, Spielleiter Werner Hoffmann, stellvertretender Spielleiter Theo Schmitt, Jugendleiter Peter Schröck. Dem erweiterten Vorstand gehören an: Platzwart Karl-Heinz Simon, Zeugwart Andreas Drumms Werner Rudolph als Verwalter des Mitgliederverzeichnisses und die Betreuer der aktiven Mannschaften, Michael Schneider und Gerhard Pontes. 1993 Das Spieljahr 1993/94 verlief für den FV Kusel recht unglücklich. Zunächst fiel der überragende Torhüter Stefan Jung nach einer schweren Krankheit heit während der ganzen Runde aus. Der Nachwuchstorhüter Achim Rauch konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten die Lücke fast schließen. Dann aber mußte das Team von Werner Aulenbacher viele Verletzte verkraften. Erst im 13. Spiel konnte der erste Sieg verzeichnet werden und am Ende der Vorrunde stand die Elf mit 6:22 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Durch eine gute Serie brachte es die Elf auf 10:24 Punkte und stieß auf Platz 14 vor. Obwohl das Kuseler Team in den meisten Spielen tonangebend war, scheiterte es immer wieder an den vergebenen Torchancen. Die Routiniers Georg Simmert, Christian Alexander, Michael Oster, Christian Becker, Karl-Heinz Rübel und Michael Schneider gaben den jungen Spielern den nötigen Halt, um sich in den schweren Spielen zu behaupten. Die Beiträge von 1969 bis 1994 wurden den Zeitungsausschnitten des Spielleiters Werner Hoffmann entnommen. 2006 1. Mannschaft 2005/2006 Bezirksklasse Mitte (von l. n. r.) Stehend: Michael Kloppenborg (1. Vorstand), Wladimir Kolar (Sponsor), Heiko Müller, Christoph Krüger, Viktor Diner, Sascha Mohr, Sven Müller, Harry Simon, Dieter Drumm (Zeugwart, Platzwart) Kniend: Karl-Heinz Schneider (Betreuer), Thomas Fauß, Florian Niebergall, Ralph Licht (Spielertrainer), Michael Schymura, Johann Herner, Waldemar Geier
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