Der FV Kusel bedankt sich bei seinen
Aus der Rheinpfalz von 31. Juli 2007 |
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Meisterkicker von einst haben am Ball nichts verlernt
Vor dem Anpfiff zum sportlichen Vergleich der „Oldies" (stehend, von links): Organisator Werner Hoffmann, Dieter Drumm, FVK-Vorsitzender Harald Feick, Timo Rohe, Willi Clemens, Armin Diehl, Michael Mehrhof, Gunter Hahn, Holger Weyand, Manfred Merscheidt, Roland Klinck, Hans-Joachim Rothhaar, Marco Padberg, Werner Krengel, Bernd Voigt, Fred Börtzler, Christian Koch, Wolfgang Fauß, Heiner Müller und Horst Schwarm. Davor sitzen (von links) Peter Müller, Matthias Gerner, Ralf Weyand, Michael Gabel, Armin Makein, Ottmar Fauß, Peter Rohe, Axel Blankenbach, Thomas Löber, Ralph Licht, Klaus Schmeltzle, Michael Oster, Peter Bottelberger und Hansi Blind. Vorne liegen (von links) Horst Wenzel, Richard Stuppy und Uwe Schwarz. -FOTO: HAMM Mehr als 30 ehemalige Spieler des Fußballvereins Kusel feiern bei einem Traditionsspiel ein Wiedersehen Das Endergebnis? Das war eigentlich reine Nebensache. Trotzdem hätten die „Meistermacher" natürlich allzu gern noch den 3:3-Ausgleich geschossen. So aber siegten die „Allstars" des FV Kusel beim ersten Traditionsspiel im Stadion an der Winterhelle mit 3:2. Um die 150 Zuschauer hatten am frühen Samstagabend für eine stattliche Kulisse gesorgt. Sie waren gekommen, um die Recken von einst mal wieder im Trikot zu sehen - und wurden sicher nicht enttäuscht. Mehr als 30 ehemalige Meisterspieler des Fußballvereins Kusel hatten am Samstag nach langen Jahren wieder zusammengefunden. Überhaupt hatte es ein Treffen in dieser Zusammensetzung noch nie gegeben. Die Fußballer aus zum Teil ruhmreichen Kuseler Zeiten ließen eins schnell deutlich werden: Am Ball haben sie noch lange nichts verlernt. Natürlich ist keiner mit den Jahren schneller geworden oder hat an Kondition zugelegt. Doch mit dem runden Leder umzugehen, verstehen sie noch bestens. Auch diejenigen, die das 60. Lebensjahr bereits seit einiger Zeit vollendet haben. Erinnerungen: Schlechterer Platz, bessere Fußballzeiten Einige konnten verletzungsbedingt nicht spielen, hatten sich die Gelegenheit zum Wiedersehen mit den alten Kameraden aber trotzdem nicht entgehen lassen. Die anderen bildeten zwei Mannschaften und traten gegeneinander an. Den ursprünglichen Plan, die FVK-Traditionstruppe gegen die vereinseigene AH spielen zu lassen, war schnell fallen gelassen worden. Wegen der großen Resonanz, mit der die Verantwortlichen überhaupt nicht gerechnet hatten. Werner Hoffmann, seit Jahrzehnten akribischer Chronist der Vereinsgeschichte, hatte das Treffen angeregt und die Organisation übernommen. Seinem Ruf waren viele gefolgt. Und die blieben auch nach dem Schlusspfiff nur allzu gerne sitzen, um in Erinnerungen an bessere Kuseler Fußballzeiten zu schwelgen; Zeiten, in denen nur der Platz viel schlechter war als er sich heute präsentiert. Mit 3:2 gewann das Team der „Allstars", die durch Tore von Michael Oster, Thomas Löber und Holger Weyand bereits mit 3:0 geführt hatten. Peter Rohe und Ralf Weyand betrieben dann noch Ergebniskosmetik. In einem Vorspiel hatte die erste Mannschaft des FV Kusel den SV Altenglan geschlagen. Ein rundherum gelungener Fußball-Nachmittag also für den Verein, zumal auch viele Zuschauer kamen, die einst regelmäßig am Kuseler Platz zu finden waren und wohl nur wegen der „Oldies" vorbeischauten. (cha) HAMMC Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Westricher Rundschau Ausgabe: Nr.175 Datum: Dienstag, den 31. Juli 2007 Seite: Nr.14
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„Ach, hätten wir nur damals auch einen solchen Platz gehabt..."
Aus der Rheinpfalz von 27. September 2006 |
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Einstige Meistermannschaft des FV Kusel feiert nach einem Vierteljahrhundert ein Wiedersehen „Die Höhenflieger mit Erdkontakt" - mit dieser Schlagzeile zollte die RHEINPFALZ einem neuen Fußball-Meister Tribut. Und beschrieb nur allzu treffend, was dieses Team in einer gesamten Saison geleistet hatte. „Hohenflieger" waren sie wirklich, die damaligen Kreisstadtkicker. Mit einem riesigen Vorsprung sicherte sich die Mannschaft des Fußballvereins Kusel damals die Meisterschaft in der Bezirksliga Westpfalz. Genau ein Vierteljahrhundert ist das nun schon her. Jetzt allerdings trafen sich die damaligen Meisterkicker zu einer Wiedersehensfeier. „Ach hätten wir damals nur schon so ein klasse Rasenplätzchen gehabt - dort drüben am Etschberger Weg würde längst eine große Zuschauertribüne stehen...": Dieser Flachs musste natürlich kommen, als die Klassefußballer von einst zum Gruppenfoto den neuen Rasen des „Stadions an der Winterhelle" betraten. Ja, damals zu ihrer Zeit, da kickten sie noch auf roter Erde. Und die Platzverhältnisse, die standen in keinerlei Verhältnis zu der spielerischen Stärke eines Teams, dass zwar nicht so ganz an die Glanzzeiten und die Erfolge jener Vorgänger anknüpfen konnte, die den FV Kusel in der höchsten deutschen Amateurklasse bekannt gemacht haben. Die aber eine Erfolgsserie des 1919 gegründeten Vereins fortschrieben, die wenige Jahre später ein Ende nehmen und zu einem Erwachen in der B-Klasse führen sollte. Die Meistertruppe von 1981, die hatte sich selbst ein Denkmal gesetzt und mit sage und 15 Punkten Vorsprung (58:10 Zählern) - beim damals geltenden Zwei-Punkte-System eine Menge Holz - den Sprung in die Verbandsliga geschafft. Mit einem sagenhaften Torverhältnis von 96:29. Werner Hoffmann hat nun diese glänzende Truppe von einst noch einmal zusammengetrommelt. Der Kuseler war damals Betreuer jenes Teams. Und Hoffmann, später lange Jahre Spielleiter und damit Vorstandsmitglied des Traditionsvereins, war nicht nur in organisatorischer Hinsicht genau der richtige Mann, um solch eine Wiedersehensfeier auf die Beine zu stellen. Vielmehr sorgte Werner Hoffmann in bewährter Art auch fürs richtige „Futter" in Form von heißem Diskussionsstoff. Denn natürlich dreht sich bei solchen nostalgischen Wiedersehen alles um die einstigen Geschehnisse. Mithin gibt"s gerne größere Dispute, weiß es der eine besser als der andere. Werner Hoffmann indes führt das wohl größte und bestsortierte Privatarchiv über die Geschichte eines Fußballvereins, das weit und breit zu finden ist. Und so ließ sich mit Blicken in den dicken Ordner - alleine mit Artikeln, Bildern, Schnipseln jener Meister-Saison 1980/1981 gefüllt, das allermeiste prima rekonstruieren. Klar, dass die FVK-Fußballhelden von einst die schönen Zeiten gemeinsamer Erfolge ausführlich Revue passieren ließen. Im Sportheim hatten sich die Veteranen getroffen, waren später zum gemeinsamen Abendessen ins „Deutsche Haus" weitergezogen. Hatten sich einen wahrlich schönen Abend gemacht. Lothar Schübel und Bernd Voigt, Michael Gabel und Peter Müller, Joachim Hemm, Horst „Hotti" Schwarm, Günter Geimer und Karl-Heinz Rübel, Herbert Reckert, Klaus Schmelzle, Arthur Stark und Thomas Glaab, „Panzer" Manfred Conrad, Roland Klinck, Jürgen Saar und der leider früh verstorbene Walter Fauß, zudem die kurz darauf verpflichtete „schwarze Perle" Jack Lemvo": Welch wohlklingende Namen in der Kuseler Fußballgeschichte. Klar, dass nicht alle kommen konnten. Groß allerdings die Freude, dass der damalige Erfolgstrainer Viktor Pilarczyk den Weg nach Kusel gefunden hatte. Der damalige Zeugwart Dieter Drumm, Werner Hoffmann selbst sowie der damals amtierende Zweite Vorsitzende Artur Wirtz waren ebenfalls mit von der Partie. Als Spielleiter gehörten zudem Erwin Gilcher der Erfolgstruppe an, Vorsitzender war der ebenfalls leider schon verstorbene Dr. Uli Bierbaum. (cha)
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Kuseline weiht FVK-Platz ein
Was lange währt... |
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Der Fussballverein 1919 Kusel hat's geschafft: Gut 87 Jahre nach der Gründung verfügt der einst höchstklassige Fussballclub der Region endlich über einen Rasenplatz. Dieses große Ereignis in der Vereinsgeschichte hat der FVK übers Wochenende denn auch gebührend gefeiert. Kuseline Sarah Schnitzer blieb es vorbehalten, die komplett aufpolierte Sportanlage zu "taufen". Künftig spielen die Mannschaften des Fußballvereins und ihre Gegner im "Stadion an der Winterhelle". Wie berichtet, war der Vereinsvorstand nach einer Befragung von Mitgliedern und Bürgern überein gekommen, dem neuen Grün und der Anlage drumherum diesen Namen zu verleihen. Nach einem Festakt im Sportheim enthüllten am Samstagabend Sarah Schnitzer und der FVK-Vorsitzende Michael Kloppenborg die provisorische Namenstafel am Stadioneingang. Mit auf dem Bild zu sehen sind einige der fleißigen Helfer, die bei zahlreichen Arbeitseinsätzen unermüdlich geschuftet hatten, damit der Rasen Form annimmt. Mit dabei waren - unter anderem - '(von links) Michael Schneider, Robert Lichtenwald, Harry Ruth, "Greenmaster" Dieter Drumm, Werner Rudolph und Andreas Drumm.
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FVK kickt künftig im "Stadion an der Winterhelle"
Aus der Rheinpfalz von Donnerstag, 07. Juli 2006 (Christian Hamm) |
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Bei Namenssuche auf Kompromiss geeinigt - Alle zwei Jahre "Fritz-Wunderlich-Turnier" Der Fußballverein Kusel trägt seine Heimspiele künftig im "Stadion an der Winterhelle" aus. Die Vorstandschaft hat sich in einer Sitzung am Mittwochabend auf diese Bezeichnung für seine neue Sportanlage geeinigt. Wie am Mittwoch bereichtet, hatte außerdem der Name "Fritz-Wunderlich-Stadion" zur Diskussion gestanden. Dem Andenken des großen Sohnes der Stadt Kusel soll indes mit einem regelmäßigen "Fritz-Wunderlich-Turnier" sportlich Rechnung getragen werden. Damit hat der Gesamtvorstand des FV Kusel einen tragfähigen Kompromiss gefunden, mit dem beide Lager gut leben könnten. So kommentierte der FVK-Vorsitzende Michael Kloppenborg die Entscheidung. Kloppenborg selbst hatte sich für den Vorschlag Fritz-Wunderlich-Stadion stark gemacht. Dafür aber konnte im Vorstand keine Mehrheit gefunden werden. Wie die RHEINPFALZ am Mittwoch berichtete , hatte der Name "Stadion an der Winterhelle" bei einer Befragung unter Mitgliedern des Vereins die meisten Nennungen erhalten. Und so kommt es nun: Die Sportanlage, die mit dem Bau des neuen Rasenplatzes, anstelle des alten Hartplatzes, ihr Gesicht wesentlich verändert, auch drumherum eine deutliche Aufwertung erfahren hat, heißt nun offiziell "Stadion an der Winterhelle". Nicht zuletzt sollte ja mit einem passenden neuen Namen ein weiterer Akzent gesetzt werden, der die gestiegene Wertigkeit der Sportanlage - die der Verein als Erbpachtnehmer der Stadt Kusel betreibt und finanziert - noch einmal deutlich unterstreicht. Der Vorstand entschied also am Mittwoch, einen Namen mit geografischem Bezug einzuräumen. Die "Winterhelle" bezeichnet das Naherholungsgebiet am Rande der Stadt und den Wald, die sich unweit des Sportplatzes in südlicher Richtung erstrecken. Das Hauptargument für den gewählten Namen ist also klar. Für die Alternative "Fritz-Walter-Stadion" hätten indes andere, nicht minder nachvollziehbare Gründe gesprochen. So hatte Michael Kloppenborg argumentiert, der Name "Fritz-Walter-Stadion" könnte dafür bürgen, dass das ehrenvolle Andenken an den großen Tenor aus Kusel auf diese Weise auch bei Jugendlichen weiter lebe, die vielleicht nicht viel mit dem Namen anfangen können. Trage der Platz diesen Namen, frage sich sicherlich so mancher junge Nachwuchskicker, wer denn dieser Mann gewesen sei, dem auf diese Weise Ehre erteilt worden sei. Dies könne beitragen, weiterhin auch bei jüngeren Generationen das Interesse an Leben und Leistung dieses bekannten Kuseler Bürgers zu wecken. Doch wird der Name Fritz Wunderlich auch beim Fußballverein weiter leben. Der Kompromiss bei der Namenswahl beinhaltet, dass fortan regelmäßig alle zwei Jahre ein Fußballturnier auf dem Rasen ausgetragen wird. Und dieses sportliche Kräftemessen wird unter dem Namen "Fritz-Walter-Turnier" laufen. Die offizielle "Taufe" des "Stadions an der Winterhelle" wird am Samstag, 15. Juli 2006 erfolgen. Im Rahmen des dreitägigen Sportfests wird an jenem Samstagabend eine Tafel mit der neuen Bezeichnung der Sportanlage enthüllt werden.
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Genau der richtige Weg
Aus der Rheinpfalz von Donnerstag, 22. Juni 2006 (Christian Hamm) |
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Kommentar Wenn das mal nicht eine erstaunliche Nachricht war - und eine erfreuliche: Der FV Kusel und die SG Blaubach/Diedelkopf werden künftig in Sachen fußballerischer Nachwuchsförderung eng zusammen arbeiten. Wer hätte das noch vor wenigen Jahren gedacht? Oder sich überhaupt vorstellen können? Rivalitäten gab´s schon immer. Und die wurden nur allzu deutlich, als im Jahr 1992 einige vorausschauende Leute versucht haben, eine Fusion beider Vereine in die Wege zu leiten. Dieser Versuch ist damals gescheitert. Und bis heute gibt es (auf beiden Seiten) Vorbehalte gegen den jeweiligen Verein. Aber: Jetzt haben einmal mehr vernünftige und zukunftsgerichtete Repräsentanten beider Clubs die Zeichen der Zeit erkannt - und eine Koordination auf den Weg gebracht. Da kann einer sagen was er will. Dies ist der einzig richtige Weg. Eine Kooperation im Nachwuchsbereich - das muss nicht heißen, dass es demnächst eine Jugendspielgemeinschaft gibt, noch, dass eine Fusion eines Tages Wirklichkeit wird. Es ist aber ein (wichtiger) Schritt, um die Zukunft beider (!) zu sichern.
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FV Kusel und SG Blaubach/Diedelkopf bündeln Kräfte
Aus der Rheinpfalz von Donnerstag, 22. Juni 2006 (Christian Hamm) |
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Kreisstadt-Vereine arbeiten künftig im Juniorenbereich eng zusammen - Spieler gesucht Die beiden Fußballvereine in der Kreisstadt rücken näher zusammen: Ab sofort werden die Spielgemeinschaft Blaubach/Diedelkopf und der FV Kusel verstärkt zusammenarbeiten. Diese Kooperation gilt für den Nachwuchsbereich. Die beiden Vereinsspitzen sowie die Jugendleiter und -betreuer der beiden Vereine haben sich auf eine enge Zusammenarbeit geeinigt und ein entsprechendes Konzept erstellt. Und am Sonntag findet nun ein erstes Sichtungstraining statt, bei dem alle interessierten Jungkicker willkommen sind. Über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit, die bei der SG Blaubach/Diedelkopf betrieben wird, braucht man eigentlich keine Worte mehr zu verlieren - dies ist hinlänglich bekannt. Auch beim FV Kusel hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Von den Bambini bis hinauf zur B-Jugend kann der Verein alle Nachwuchsteams besetzen. Bei beiden Clubs gab es zuletzt Anfragen von Nachbarvereinen hinsichtlich einer Zusammenarbeit im Juniorenbereich. Die Vorstände des FVK sowie der SG zogen es aber letztlich vor, künftig gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Eine nur allzu vernünftige, geradezu folgerichtige Entscheidung - finden jedenfalls Carlo Clos, Vorsitzender der SG Blaubach/Diedelkopf, wie auch sein Kollege Michael Kloppenborg, der dem FV Kusel vorsteht. Eine Jugendspielgemeinschaft wir indes (noch?) nicht entstehen. Vorerst jedenfalls nicht. Die formellen Hürden wären binnen der kurzen Zeit bis zum Beginn der neuen Runde einfach nicht zu nehmen gewesen. Es hätte eine eigenständige Abteilung gebildet werden müssen, quasi ein Verein zwischen zwei Vereinen, mit Satzung und eigener "Vorstandschaft". Beiden beteiligten Clubs ging es aber darum, so schnell als möglich zusammen zu arbeiten - sich gegenseitig auszuhelfen. In mehreren Sitzungen haben die Vereinsführungen und die im Nachwuchsbereich tätigen beider Vereine ein Konzept erarbeitet, das nun ab sofort zum Tragen kommt. Da eine "Jugend-Fusion" nur da möglich ist, wo ein Verein lediglich eine Mannschaft angemeldet hat, wird dies nur auf Ebene der Bambini und der F-Junioren möglich sein. Bei allen Teams darüber hat die SG jeweils mindestens zwei Mannschaften im Meisterrennen. Dort wollen künftig die jeweiligen Vereine ihre Mannschaften unter eigener Regie auflaufen lassen - sich allerdings mit Spielern "gegenseitig aushelfen". Wie beispielsweise in der C-Jugend. Dort werden in der kommenden Runde drei Teams an den Start gehen. Eins in der Verbandsliga, eins in der Bezirksliga. Sie spielen unter der Ägide und Namen der SG. Ein weiteres Team wird auf den FV Kusel laufen. Auch könnten Teams, die aus verbandstechnischen Gründen künftig unter dem Vereinsnamen der SG firmieren, künftig ihre Heimspiele auf dem neuen Kuseler Rasen austragen. Mit diesem neuen Platz werden die Trainingsbedingungen in Kusel erheblich verbessert. Was noch gesucht wird, sind Betreuer, Eltern oder Interessierte, die zumindest unterstützend bei Training und Spielbetreuung einer Mannschaft mithelfen könnten. Dringend gesucht werden auch noch B-Juniorenspieler, die in der kommenden Runde das Team des FV Kusel verstärken. Trainer Michael Schneider bräuchte noch den einen oder anderen Spieler (Jahrgang 1990/91), der in seinem Team aufläuft. Training ist jeweils mittwochs und freitags um 17.30 Uhr in Kusel. Am Sonntag nun findet ein erstes Sichtungstraining statt. Alle derzeitigen oder künftigen Spieler sind willkommen. Am kommenden Sonntag, 25. Juni, treffen sich - jeweils um 10 Uhr - die Bambini und die F-Junioren (Jahrgang 1998 und jünger) in Kusel. D- und E-Junioren (Jahrgang 1994/95) und 1996/97) in Diedelkopf.
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"Herr der Hälmchen" steht auf gute Technik
Aus der Rheinpfalz von Donnerstag, 09. Juni 2006 (Christian Hamm) |
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Heute: FV Kusels "Greenmaster" Dieter Drumm
Greenmaster Dieter Drumm - Foto: Eric Sayer Hoch oben am Mast flattert die deutsche Fahne. Und dies bedeutet: Dieter Drumm ist "zu Hause". Will heißen: auf dem Sportplatz. Wochen tut er direkt gegenüber, in Höhe der Mittellinie, am Etschberger Weg. Sein Wohnzimmer aber ist die Sportanlage. Dort hegt und pflegt der "Herr der Hälmchen" sein Allerheiligstes - den neuen Rasenplatz des Fußballvereins Kusel. Lästerzungen haben schon behauptet: Toll, der neue Platz. Schade nur, dass niemals darauf gespielt werden wird. Weil´s der Dieter nie und nimmer erlauben würde, dass da einer seiner Halme geknickt wird. Und da ist durchaus was dran, gesteht Drumm lächelnd ein. Am liebsten würde er das satte Grün für alle Zeiten vor bösen Stollen bewahren. Seine Frau Uschi habe ihm gesagt: Dieter, jetzt bist du Rentner. Und brauchst ne Beschäftigung. Statt Schiffe basteln oder Stacheldraht sammeln hat Dieter Drumm daher nur allzu gerne den Ruf seines Heimatvereins angenommen, in verantwortlicher Position über die Sportanlage zu wachen. Und wenn die Flagge mal nicht im Winde weht, schwirrt Drumm durch die Gegend, um Sachen zu besorgen, oder sitzt daheim (mit Blick zum Platz) und heckt Ideen aus, wie denn was und wo auf, am und um den herrlichen Rasen noch zu verbessern wäre. Der Bau eines Tribünchens als Verkleidung für den Wassertank beispielsweise ist seinem Kopf entsprungen. "Seinem" FV Kusel hatte Drumm nur einmal, kurz verärgert, den Rücken gekehrt, ist aber bis auf dieses Intermezzo seit über 50 Jahren im Verein. Mit elf hat er selbst zu kicken begonnen, bis zu seinem 51. Lebensjahr in der AH gespielt, ist dabei stets dem Fußballclub seiner Heimatstadt treu geblieben. Daher hat ihn auch der Abstieg des FVK schmerzlich berührt. Der des 1. FCK weniger. "Ich bin kein Fan von einem bestimmten Bundesligaclub", bekennt der 64-jährige, der bei den Industriewerken Saar gearbeitet hat. Dieter Drumm schätzt einfach guten Fußball, egal von wem. Er selbst war als Spieler aber eher einer für´s Grobe, gibt er gerne zu. Trotz, oder vielleicht gerade deswegen schnalzt er mit der Zunge, wenn der die Zauberer vom Zuckerhut ihre Kabinettstückchen treiben sieht. Und betrachtet Brasilien daher auch als Top-Favoriten. Wichtiger als die WM aber ist der Rasenplatz, auf dem der Verein im ersten Jahr gleich Meisterschaft und Wiederaufstieg feiern soll.
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